Bevor Sie sich
für eine Wurzelspitzenresektion entscheiden, schauen wir, ob es auch ohne geht.
In einem 20-minütigen Beratungsgespräch klären wir mit 3D-Diagnostik, ob eine WSR für Ihren Zahn wirklich nötig ist – und welche biologischen Optionen ihn ohne OP retten könnten. Persönlich in Köln oder online.

Wann eine WSR wirklich nötig wird – und wann nicht
Eine Wurzelspitzenresektion – kurz WSR – kommt dann ins Spiel, wenn eine klassische Wurzelbehandlung allein nicht mehr ausreicht. Das passiert häufiger, als viele denken: Eine Entzündung an der Wurzelspitze, die sich nicht zurückbildet. Eine Zyste, die wächst. Ein bestehender Kanal, der nicht vollständig gereinigt werden kann. In all diesen Fällen kann eine WSR den Zahn retten – ein chirurgischer Eingriff, bei dem die betroffene Wurzelspitze und das umliegende entzündete Gewebe entfernt werden.
- Chronische Entzündung an der Wurzelspitze, die auf eine Wurzelbehandlung nicht anspricht
- Zysten oder Granulome, die sich nicht zurückbilden
- Anatomische Besonderheiten im Wurzelkanal, die eine vollständige Reinigung über den klassischen Weg unmöglich machen
Bevor wir eine Wurzelspitzenresektion empfehlen, prüfen wir 3 sinnvollen Möglichkeiten zum Zahnerhalt.
Eine Wurzelspitzenresektion gehört seit vielen Jahren zu den etablierten Verfahren der Zahnerhaltung. Sie kann in geeigneten Fällen helfen, einen Zahn langfristig zu erhalten. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass nicht jede Situation gleich ist. Deshalb prüfen wir vor einer Empfehlung sorgfältig, wie ausgeprägt die Entzündung ist, wie der Zahn insgesamt beschaffen ist und welche langfristige Prognose realistisch erscheint. Unser Ziel ist nicht, einen bestimmten Eingriff durchzuführen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen die Lösung zu finden, die für Ihre individuelle Situation medizinisch sinnvoll und langfristig nachvollziehbar ist.
3D-Diagnostik
Mit dreidimensionaler Röntgenbildgebung sehen wir exakt, wo die Entzündung sitzt, wie ausgedehnt sie ist und welche anatomischen Besonderheiten vorliegen. Erst dann entscheiden wir.
Biologische Optionen
PRF (plättchenreiches Fibrin) aus Ihrem eigenen Blut, Ozonbehandlung, minimalinvasive Techniken – Methoden, die der Körper als eigene Heilung anerkennt. Wo möglich, setzen wir diese vor einer OP ein.
Ihre individuelle Situation
Allgemeingesundheit, Immunlage, Vorerkrankungen. Ein Eingriff, der für einen gesunden 30-Jährigen Routine ist, kann bei jemandem mit chronischer Erkrankung anders bewertet werden müssen.
Ergebnis: Wenn wir Ihnen eine WSR empfehlen, dann nicht, weil sie auf unserer Standardliste steht
– sondern weil sie nach Prüfung aller Alternativen die beste Option für Ihren Zahn ist.

Was Sie bei einer WSR
mit uns erwartet
Transparent erklärt, was Sie erwartet, von der Vorbereitung bis zur Heilung.

Diagnostik & Aufklärung
Mit 3D-Röntgen prüfen wir, was tatsächlich vorliegt. In einem ausführlichen Gespräch erklären wir Ihnen Befund, Optionen und Risiken – verständlich, ohne Fachjargon.

Vorbereitung
Wir besprechen Anästhesie, Ablauf und Nachsorge. Wenn Sie wollen, bekommen Sie einen schriftlichen Behandlungsplan mit allen Schritten zum Mitnehmen.

Der Eingriff
In örtlicher Betäubung wird die Wurzelspitze und das entzündete Gewebe schonend entfernt. Der Eingriff dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten, je nach Komplexität.

Nachsorge in den ersten Tagen
Sie bekommen klare Anweisungen mit, was zu tun und was zu lassen ist. Schwellung und leichte Beschwerden sind in den ersten Tagen normal und klingen meist innerhalb einer Woche ab.

Heilung und Kontrolle
Die vollständige knöcherne Heilung dauert mehrere Monate. Wir begleiten Sie engmaschig mit Kontrollterminen, bis alles stabil verheilt ist.
Wurzelbehandlung oder WSR?
Was für Ihren Zahn der bessere Weg ist
Beide Behandlungen verfolgen dasselbe Ziel: den eigenen Zahn erhalten, wenn der Nerv entzündet oder abgestorben ist. Der Weg dorthin unterscheidet sich aber.
Eine Wurzelbehandlung ist der erste Schritt. Dabei wird der Wurzelkanal von innen gereinigt, desinfiziert und verschlossen. Das geschieht ohne chirurgischen Eingriff – über den Zahn selbst.
Eine Wurzelspitzenresektion kommt dann ins Spiel, wenn die Wurzelbehandlung nicht ausreicht oder eine Entzündung an der Wurzelspitze bestehen bleibt. Sie ist ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem wir von außen an die Wurzelspitze gelangen.
Wann reicht eine Wurzelbehandlung
– wann wird's eine WSR?
Das hängt vom Befund ab: Wie tief sitzt die Entzündung? Ist der Wurzelkanal vollständig erreichbar? Gibt es bereits eine bestehende Wurzelfüllung, die erneuert werden müsste? In manchen Fällen ist die WSR der einzige Weg, den Zahn noch zu retten – in anderen reicht eine sorgfältige Wurzelbehandlung mit biologischer Begleittherapie aus.
Was bei Ihnen der richtige Weg ist, klären wir gemeinsam – nach Befund, nicht nach Schema.

Warum Patient:innen aus dem ganzen Rheinland zu uns kommen
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Häufige Fragen zur Wurzelbehandlung und Alternativen
In der Regel zwischen 30 und 60 Minuten – abhängig davon, welche Wurzel betroffen ist und wie komplex der Befund ist. Bei mehrwurzeligen Zähnen kann es etwas länger dauern. Den genauen Zeitrahmen besprechen wir vor der Behandlung mit Ihnen.
Während des Eingriffs sind Sie örtlich betäubt und spüren keine Schmerzen. In den ersten Tagen danach sind leichte Beschwerden und eine Schwellung normal – ähnlich wie nach einer Weisheitszahn-OP. Die meisten Patient:innen kommen mit leichten Schmerzmitteln gut zurecht und berichten, dass es weniger schlimm war als erwartet.
Üblich sind ein bis drei Tage Schonung. Das hängt von Ihrer Arbeit ab – Bürotätigkeit ist oft schneller wieder möglich, körperlich anstrengende Berufe brauchen länger. Wir stellen Ihnen die nötige Krankschreibung selbstverständlich aus.
Die WSR hat eine sehr gute Erfolgsrate. Sollte der Zahn trotzdem nicht erhalten werden können, besprechen wir die nächsten Schritte – das kann eine erneute WSR sein, in seltenen Fällen die Entfernung des Zahns. Sollte der Zahn entfernt werden müssen, kommt bei uns eine biologische, metallfreie Versorgung mit Keramikimplantat in Frage.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen den Eingriff bei medizinischer Notwendigkeit in der Regel. Zusätzliche biologische Begleittherapien (wie PRF oder Ozon) sind Eigenleistungen. Die genauen Kosten klären wir transparent vor der Behandlung in Ihrem Behandlungsplan.
Manchmal ja, manchmal nein – das hängt vom Einzelfall ab. Möglich sind: erneute Wurzelbehandlung mit verbesserten Techniken, biologische Begleittherapien, in seltenen Fällen abwartendes Vorgehen unter Kontrolle. Welche Alternativen für Ihren Zahn realistisch sind, entscheiden wir nach der 3D-Diagnostik gemeinsam mit Ihnen.
Nein. Beide Wege können medizinisch sinnvoll sein. Eine Wurzelspitzenresektion kann helfen, einen Zahn zu erhalten. In anderen Situationen kann die Entfernung des Zahns und eine anschließende Versorgung die langfristig sinnvollere Lösung darstellen. Welche Empfehlung wir aussprechen, hängt immer vom individuellen Befund und der zu erwartenden Prognose ab.
Ihren Zahn retten –
fängt mit einem Gespräch an
In einer Beratung schauen wir uns Ihren Befund an, klären Ihre Optionen und besprechen, ob eine WSR der richtige Weg ist – oder ob es einen passenderen Weg gibt. Online oder vor Ort, wie es Ihnen besser passt.
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