Schätzungen zufolge verspürt ein erheblicher Teil der Erwachsenen eine spürbare Unsicherheit oder Angst vor Zahnarztbesuchen – bei manchen reicht das bis zur echten Dentalphobie, die Behandlungen jahrelang aufschieben lässt. Genau für diese Patient:innen ist unsere Sokrates-Methode besonders wichtig: Bevor wir überhaupt über eine Behandlung sprechen, wollen wir verstehen, was Ihnen konkret Sorgen bereitet.
Viele schämen sich für ihre Angst und verschweigen sie – dabei ist das genaue Gegenteil hilfreich. Wenn wir wissen, ob es die Spritze, das Bohrgeräusch, das Gefühl der Kontrolllosigkeit oder eine schlechte Erfahrung in der Vergangenheit ist, können wir die Behandlung gezielt darauf abstimmen. Ein offenes Gespräch vor der eigentlichen Behandlung ist deshalb bei uns immer der erste Schritt, nicht die Ausnahme.
Für Patient:innen mit leichter bis moderater Angst reichen oft schon kleine Anpassungen: mehr Zeit, klare Kommunikation während jedes Behandlungsschritts, vereinbarte Stopp-Signale und ein ruhiges Praxisumfeld. Bei stärkerer Angst oder umfangreicheren Eingriffen bieten wir zusätzlich Sedierungsverfahren an, die den Behandlungsablauf spürbar entspannter machen, ohne dass eine vollständige Narkose nötig ist. In bestimmten Fällen ist auch eine Behandlung unter Vollnarkose möglich – das besprechen wir individuell und in Ruhe im Vorfeld.
Neben den Möglichkeiten, die wir als Praxis bieten, hilft es vielen Patient:innen, den ersten Termin bewusst als reines Kennenlern- und Beratungsgespräch zu vereinbaren – ganz ohne Behandlung am selben Tag. So entsteht Vertrauen, bevor überhaupt ein Instrument zum Einsatz kommt. Auch die Begleitung durch eine Vertrauensperson zum Termin ist bei uns jederzeit möglich.
Der schwierigste Moment ist oft nicht die Behandlung selbst, sondern der Entschluss, überhaupt einen Termin zu vereinbaren. Wenn Sie sich unsicher sind: Sprechen Sie uns einfach darauf an. Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht, damit Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.